Leverkusen, 28.08.2026: Mit zunehmender Größe von Elektrolyse- und Power-to-X-Projekten steigen auch die Anforderungen an die Wasseraufbereitung. Gefragt sind skalierbare, standardisierte und international einsetzbare Lösungen, die sich effizient in unterschiedliche Projektumgebungen integrieren lassen. Auf der Hydrogen Technology Expo 2026 vom 20. bis 22. Oktober in Hamburg präsentiert EnviroFALK eine deutlich erweiterte Produktplattform für die Reinstwasserversorgung von Elektrolyseuren.

Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung der Baureihe EnviGreenPURE PtX. Während die Plattform bislang Anwendungen bis 5 MW abdeckte, umfasst das Portfolio nun auch Lösungen für Elektrolyseleistungen von 20 MW, 50 MW und bis zu 100 MW. Damit steht Betreibern, Anlagenbauern und Projektentwicklern ein skalierbares Anlagenkonzept für unterschiedlichste Wasserstoff- und Power-to-X-Projekte zur Verfügung.
Die Qualität des eingesetzten Wassers hat direkten Einfluss auf Effizienz, Verfügbarkeit und Lebensdauer von Elektrolyseuren. EnviroFALK entwickelt Wasseraufbereitungssysteme, die auf die jeweiligen Anforderungen der Wasserstoffproduktion abgestimmt werden und eine zuverlässige Versorgung mit Reinstwasser sicherstellen. Die Lösungen sind für verschiedene Elektrolysetechnologien, darunter alkalische Elektrolyse (AEL), Anionenaustauschmembran-Elektrolyse (AEM) und Protonenaustauschmembran-Elektrolyse (PEM), ausgelegt.
„Während die Leistungsklassen von Elektrolyseuren kontinuierlich wachsen, steigt auch der Bedarf an standardisierten und international einsetzbaren Wasseraufbereitungslösungen. Mit der Erweiterung unserer EnviGreenPURE-PtX-Plattform schaffen wir die Voraussetzungen, Projekte von 2,5 bis 100 MW auf einer gemeinsamen technologischen Basis umzusetzen“, erklärt Lukas Preyer, Vertriebsingenieur und Sachgebietsleiter für den Bereich Hydrogen & Power-to-X bei EnviroFALK.

Das modulare Anlagenkonzept ermöglicht die Anpassung an unterschiedliche Rohwasserqualitäten und Standortbedingungen, ohne für jedes Projekt eine vollständig neue Lösung zu entwickeln. Für internationale Anwendungen können die Systeme unter anderem nach DIN- oder ASME-Anforderungen ausgelegt sowie für CE- oder UL-Vorgaben konfiguriert werden. Dies erleichtert die Standardisierung und den weltweiten Roll-out größerer Wasserstoffprojekte.
Neben der Erweiterung des Produktportfolios zeigt EnviroFALK auf der Messe eine Wasseraufbereitungsanlage mit integrierter digitaler Anlagenarchitektur. Die Kombination aus IO-Link-Sensorik, Cloud-Anbindung und digitalem Zwilling ermöglicht den standortübergreifenden Zugriff auf Anlagen- und Prozessdaten. Betreiber und Servicepersonal erhalten so einen transparenten Überblick über Betriebszustände, Diagnosedaten und Wartungsinformationen.
Ergänzt wird das Konzept durch eine digitale Dokumentationsplattform, über die Bedienungsanleitungen, Zertifikate und Serviceinformationen direkt anlagenspezifisch bereitgestellt werden können.
Mit der Kombination aus skalierbarer Wasseraufbereitung, internationalen Ausführungsoptionen und digitalen Servicefunktionen adressiert EnviroFALK die wachsenden Anforderungen großer Wasserstoff- und Power-to-X-Projekte weltweit.
Das könnte Sie auch interessieren
Wie aus Auszubildenden Fachkräfte werden: IHK zu Gast bei EnviroFALK
Wie lassen sich junge Menschen für technische und kaufmännische Berufe begeistern? Welche Perspektiven bietet eine Ausbildung heute? Und wie können Unternehmen dem Fachkräftemangel begegnen? mehr lesen
glasstec 2026: Perfekte Glasqualität beginnt beim Wasser
In der Glasverarbeitung entscheidet oft ein unsichtbarer Faktor über die Qualität des Endprodukts: das Wasser. Auf der glasstec 2026 zeigt EnviroFALK, wie sich Prozesswasser effizient aufbereiten, im Kreislauf nutzen und für gleichbleibend hohe Produktionsqualität einsetzen lässt. mehr lesen
Jean Dubois übernimmt Vertriebsleitung bei EnviroFALK Prozesswasser-Technik
Mehr als 20 Jahre Erfahrung, internationale Expertise und ein klares Ziel: Jean Dubois verstärkt seit August 2026 die EnviroFALK Prozesswasser-Technik als Vertriebsleiter. Warum er sich bewusst für den Mittelstand entschieden hat und welche Chancen er für die Zukunft sieht, lesen Sie hier. mehr lesen




