Stadtwerke Lemgo: Kesselspeisewasser für die Energiegewinnung

Die Stadtwerke Lemgo bereiten ihr Wasser zur Nachspeisung des Fernwärmenetzes sowie zur Flammenkühlung der Gasturbinen optimal auf.

Wer weiß schon, dass bei den Stadtwerken Lemgo eine kräftige Industrie-Gasturbine zu finden ist, die voller Power Strom und Wärme erzeugt? Und dass die Wärme dann gleich ins Lemgoer Fernwärmenetz fließt und komfortabel als Fernwärme genutzt wird?

Aus Betriebs- und Kostengründen sollte daher die in die Jahre gekommene Wasseraufbereitungsanlage der Stadtwerke Lemgo gegen eine moderne Kesselspeisewasseraufbereitung ersetzt werden.

Aufbereitetes Wasser für die Gasturbinenanlage
Die Gasturbinenanlage erfordert zur Eindüsung in die Brennkammern Wasser, das speziell aufbereitet sein muss: Reinwasser von hoher Qualität. So wurden ein extrem niedriger Silikatgehalt und ein minimaler Restsalzgehalt gefordert. Das Wasser musste darüber hinaus frei von Alkali-Elementen und Schwermetallen sein. Anderenfalls besteht die Gefahr einer Hochtemperaturkorrosion oder einer kritischen Belagbildung im Gasturbinenteil.

Aufbereitetes Wasser für das Fernwärmenetz
Im besonderen Fokus bei der Wasseraufbereitung für das Fernwärmenetz stand zum einen der Wunsch, die laufenden Betriebskosten zu reduzieren. Zum andern die Möglichkeit, durch eine modifizierbare Anlagenleistung, auf veränderte Betriebsanforderungen flexibel reagieren zu können.

Umweltfreundliche Entsalzung mittels Membranverfahren
Die Experten von EnviroFALK überzeugten mit dem Lösungskonzept, einer umweltfreundlichen Entsalzung durch Membranverfahren. Dafür wurde eine exakt dimensionierte Kesselspeisewasseraufbereitungsanlage ausgelegt, bestehend aus Wasserenthärtung, zwei Umkehrosmoseanlagen sowie Mischbett-Ionenaustauscher zur Wasserfeinentsalzung. Bei der Anlagenauslegung gingen die Experten insbesondere auf den Wunsch zur Einsparung der laufenden Betriebskosten ein. So wurde die Umkehrosmoseanlage mit einer integrierten Konzentratstufe ausgestattet. Durch die Erhöhung der sonst üblichen Wasserausbeute, benötigt die Umkehrosmose nicht nur weniger Rohwasser, sondern auch der vorgeschaltete Wasserenthärter erfordert weniger Salz zur Regeneration.

Aufbereitung von Kesselspeisewasser
Magnus Häbel, Key-Market-Manager Bereich Prozesswasser bei EnviroFALK: “Die Stadtwerke Lemgo sind Vorreiter einer innovativen, klimaschonenden Eigenerzeugung von Strom und Wärme. Da ist eine konstant hohe Wasserqualität für eine hohe Versorgungssicherheit von extremer Wichtigkeit.“

Auch für das Handling innerhalb der beengten Einbringungsmöglichkeiten und Platzverhältnisse wurde eine Lösung entwickelt. Die Umkehrosmoseanlagen wurden auf mehreren, teilbaren Edelstahlgestellen vormontiert, vor Ort eingebracht und auf der zur Verfügung stehenden Fläche in Betrieb genommen.

Und was sagen die Ansprechpartner der Stadtwerke Lemgo?
Matthias Rabe, Fachbereichsleiter Eigenerzeugung im Heizkraftwerk Mitte der Stadtwerke Lemgo: „In EnviroFALK haben wir einen guten und vertrauensvollen Partner für die Wasseraufbereitung gefunden. Ein Unternehmen, das mit kompetenter Beratung, professioneller Umsetzung und kundenorientiertem Service punktet.“

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